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Bobini

Bobini baby

Bobini vegan

Geheimnisvoller Bach

Aufwachen!!!! Der Drache Bobini hörte seine Mutter aus der Küche rufen.

Hmmm, es ist so schön zu schlafen… noch einen kleinen Augenblick…. Mama wird mit dem Frühstück noch warten.

Bobini, steh bitte auf, das Frühstück ist fertig, der Kakao ist schon fast kalt, du kommst zu spät zum Ausflug – sagte die Mama ungeduldig.

Gut, gut, ich stehe schon auf! Siehst Du, ich habe schon einen Fuß auf dem Teppich? – scherzte Bobini.

Weißt du noch, dass ihr heute mit Freunden in die Höhle in den felsigen Bergen des „Drachenlandes” fahrt? Ihr besichtigt die alten Grotten und Salzgänge. Du willst doch nicht zu spät kommen und die Gelegenheit, einen wunderschönen Tag zu verbringen, versäumen? – fragte die Mama.
Der Drache Bobini sprang aus dem Bett und war innerhalb von wenigen Sekunden mit seiner Morgentoilette sowie dem Frühstück fertig und stand mit einem randvoll gefüllten Rucksack im Flur. Er konnte die Abfahrt kaum erwarten. Bereits bei dem Gedanken an die vielen Schlupfwinkel und geheimnisvollen Wasserfälle schlug sein Herz stärker. Auf diesen Ausflug hat er den ganzen Sommer über gewartet, er las Reiseführer und schaute sich Bilder an. Er hat beschlossen, dass er all dies mit den eigenen Augen sehen muss. Jetzt wird sein Traum in Erfüllung gehen…

Der Eingang in die Höhle war zwischen Felsen verborgen. Der Reiseleiter bat alle Drachen darum, zusammen zu bleiben, nicht wegzugehen und achtsam hinter ihm zu schreiten. Der Drache Bobini packte die Taschenlampe, den Kompass und das Fernglas aus.

man kann alles gebrauchen – dachte er.

Die Gruppe der Freunde schritt konzentriert durch die Gänge. Alle machten große Augen vor Begeisterung. Alles war so groß, die hängenden Eispfeile, die deckenhohen Pfeiler, die glitzernden Kristalle überall. Der Drache Bobini schaute auf die Karte: – An eben dieser Stelle müsste es einen Gang geben, an dessen Ende sich eine Zauberquelle befindet. In einem Reiseführer hat er eine Legende gelesen, die besagte, dass das Wasser aus dieser Quelle verzaubert sei, und alle, die davon trinken, in andere Gestalten verwandelt werden …

Bobini merkte, dass er alleine war… Vor ihm befand sich ein langer Gang mit merkwürdigen Zeichnungen: urzeitlicher Tiere und Gegenstände aus alten Zeiten. – Die Taschenlampe war doch nützlich. – sagte er zufrieden laut. Das Echo seiner Stimme klang bedrohlich. In der Ferne sah er einen schillernden Spiegel, das Licht war so stark, dass er kaum den Weg dahin erkennen konnte. Er kam näher, das ist kein Spiegel… das ist eine Quelle mit kristallklarem Wasser, welches das Licht der Taschenlampe widergespiegelt hat. Unglaublich!!! – Bobini konnte es nicht fassen. Ich habe sie gefunden, ich habe es geschafft. Jetzt nur einen Schluck Wasser und….der Drache Bobini rieb sich die Augen vor Staunen… in dem Wasserspiegel sah er sein, aber wie verwandeltes, Spiegelbild: Auf dem Kopf hatte er einen krausen Haarschopf, in der Nase ein Holzstäbchen, auf dem Hals hing eine Perlenkette. Und von weitem hörte er Boom – Boom, Tam-Tam, Boom-Boom, Tam-Tam…Afrika?!

Bobini!!!!!! Steh endlich auf!!!!!  – rief die Mutter. Uff…zum Glück war es nur ein Traum…

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