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Kinder impfen – kleiner Piks, große Wirkung

Kaum ein anderes Thema wird unter Eltern so stark diskutiert, wie die Frage danach, ob man den Nachwuchs gegen sämtliche Kinderkrankheiten impfen lassen sollte oder es doch besser bleiben lässt. Die Liste der Pro und Contras des Impfens ist dabei auf beiden Seiten lang. Fest steht jedoch, dass sich mit etwa 90 Prozent die Mehrheit der Deutschen für den Impfschutz entscheidet.

Welche Bedeutung hat das Impfen?

Impfen hilft, Infektionskrankheiten im Kindesalter wie Masern, Mumps und Röteln vorzubeugen. Im Zuge einer Impfung werden dem Körper Krankheitserreger gespritzt, welche das Immunsystem unter der Produktion von Antikörpern bekämpft. Eine Art Gedächtnis hilft dem Immunsystem dabei, Krankheitserreger, mit denen es sich einmal beschäftigt hat, auch nach langen Jahren wiederzuerkennen und schnell darauf zu reagieren. Auf dieser Lernfähigkeit des Körpers basiert die Idee des Impfens: Der Abwehrmechanismus des Körpers ist im Falle einer Infektion in der Lage, bereits bekannte Krankheitserreger in kürzester Zeit abzutöten  – und zwar noch bevor die Krankheit ausbricht. Die Anzahl der Impfungen, welche bis zum Erreichen einer Grundimmunisierung nötig sind, ist von Impfstoff zu Impfstoff unterschiedlich. Um den Impfschutz darüber hinaus aufrecht zu erhalten, werden je nach Erreger weitere Auffrischungen fällig.

Auch wenn der kleine Piks mit der Nadel unangenehm ist und den Nachwuchs vielleicht sogar zum Weinen bringt: Impfungen führen letztlich dazu, dass Krankheiten, an denen zahlreiche Kinder Jahrhunderte lang gelitten haben, heute nur noch sehr selten auftreten.

Die Empfehlung der ständigen Impfkommission

Da das Risiko einer Infektion in der frühen Kindheit am größten ist, sollte die Grundimmunisierung bis zum vollendeten 14. Lebensmonat erfolgen. Laut Empfehlung der ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI) werden Säuglinge ab dem Alter von acht Wochen mit einer Sechsfach-Impfung, welche in vier Teilimpfungen bis zur Grundimmunisierung vollzogen wird, gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, Haemophilius influenzae Typ b (Hib), Poliomyelitis und Hepatitis B geimpft.  Zwischen der sechsten und achten Lebenswoche ist es laut Institut auch Zeit für die Pneumokokkenimpfung. Mit elf Monaten steht dann die Drei- bzw. Vierfach-Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln und gegebenenfalls Windpocken an. Im Anschluss – ab dem zwölften Monat – wir eine Immunisierung gegen Meningokokken C empfohlen. Neben diesen „Grundmaßnahmen“ können weitere Impfungen, die aber nicht dringend notwendig sind, durchgeführt werden. Dazu zählen die Schluckimpfung gegen Rota-Viren (6 Wochen), Grippe-Viren und die Schutzimpfung gegen FSME.

Pro und Contra Impfschutz

Impfungen sollen den Nachwuchs in erster Linie vor typischen Kinderkrankheiten schützen. Denn auch, wenn Krankheiten wie Röteln und Windpocken im ersten Moment harmlos klingen, können sie bei Säuglingen und Kindern mit geschwächtem Immunsystem tödlich verlaufen. Übergeordnet wird das Ziel verfolgt, bestimmte Infektionskrankheiten weltweit auszurotten.

Für das Impfen spricht:

  • Impfungen bieten dem Nachwuchs Schutz vor Krankheiten, die nicht selten tödlich verlaufen.
  • Moderne Impfstoffe sind für Babys und Kinder sehr gut verträglich und es kommt nur sehr selten zu Nebenwirkungen.
  • Schwere Krankheitsverläufe können zu Langzeitschäden führen und sind oft wesentlich gefährlicher, als die geringen Risiken einer Impfung.
  • Impfungen helfen dabei, Krankheiten weltweit auszurotten.
  • Nicht nur das eigene Kind, sondern auch sein Umfeld werden durch eine Impfung geschützt.

Gegen das Impfen spricht:

  • Als Folge des Impfens können gelegentlich Komplikationen auftreten.Impfreaktionen:
 Zu den leichten Reaktionen, die kurz nach der Impfung auftreten können zählen Rötungen, Schwellungen und Fieber. In seltenen Fällen zählen auch Reaktionen wie Abzesse oder ein allergischer Schock zu den Impffolgen.Impfschäden:
Als Impfschäden werden diejenigen Folgen des Impfens beschrieben, die teils erst Jahre nach der Impfung zum Vorschein kommen und bleibende Schäden sowie chronische Krankheiten hinterlassen.

Ob Eltern ihre Kinder impfen lassen oder nicht, obliegt bis zum heutigen Zeitpunkt allein derer Entscheidung. Wichtig ist, dass Mama und Papa diese Entscheidung bewusst treffen und sich im Vorfeld ausreichend zum Thema informieren.

Auch bobini ist sich seiner Verantwortung gegenüber den Kleinsten bewusst und trägt mit Kinderpflegeprodukten wie dem bobini Waschschaum für kinderleichtes Händewaschen dazu bei, die Übertragung von Krankheitserregern zu hemmen.

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