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Ernährung bei Kindern – Worauf Eltern achten sollten

Auch wenn Kinder kaum genug Süßes bekommen können und Pizza, Pasta, Pommes & Co. ganz oben auf der Liste der Lieblingsspeisen stehen, ist eine ausgewogene Ernährung bereits im Kindesalter enorm wichtig. Denn nur wenn der Nachwuchs ausreichend Nährstoffe zu sich nimmt, kann er Wachsen und Gedeihen. Auch hinsichtlich des kindlichen Bewegungsverhaltens spielt eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle.

Der Zusammenhang zwischen Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung

Als Grundbausteine einer gesunden Entwicklung stehen Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung in einem engen Verhältnis. Denn nur dann, wenn der Nachwuchs genügend Nährstoffe zu sich nimmt, verfügt er über genügend Energie für Spiel, Bewegung sowie körperliche und geistige Entwicklung. Normalerweise reguliert das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl die Nahrungs- und Energieaufnahme der Kinder auf natürliche Weise. Wichtig: Stimmt das Verhältnis zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch nicht, führt eine erhöhte Nährstoffzufuhr schnell zu Übergewicht, während eine Unterversorgung die Stressanfälligkeit des Nachwuchses fördert, sie weniger leistungsfähig macht und im schlimmsten Fall eine altersgerechte Entwicklung beeinträchtigt.

Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße: Wie funktioniert eine ausgewogene Ernährung?

Der Grundstein für eine ausgewogene Ernährung wird bereits bei den Kleinsten gelegt, nämlich dann, wenn die Umstellung von der Säuglingsnahrung auf die Familienkost mit etwa einem Jahr abgeschlossen ist. Kinder sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht festgefahren, was die Auswahl an Lebensmitteln angeht. Sie sind offen, Neues kennen zu lernen und neugierig, unterschiedliche Gerüche, Konsistenzen, Farben und Geschmäcker zu probieren.

Obst und Gemüse – die Basis
Laut aid-Ernährungspyramide sollten Kinder täglich mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst verzehren, um den Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen abzudecken. Nach ausreichend Flüssigkeit, bieten diese Lebensmittel die Grundlage einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Eine Portion ergibt dabei eine volle Kinderhand – kleine Hände brauchen weniger, große Hände mehr!

Kohlenhydrate – wertvolle Energielieferanten

Brot, Getreide und andere Kohlenhydrate sind wichtige Energielieferanten und sollten zu circa vier Portionen angeboten werden. Besonders in der Vollkornvariante tragen diese zu einer gesunden Ernährung bei, da sich die wertvollen Bestandteile in den Randschichten des Getreidekorns befinden.

Tierische Produkte – Mit Bedacht essen!

Als wichtige Lieferanten von Calcium sollten täglich drei Portionen Milchprodukte auf dem Speiseplan stehen, das ist wichtig für gesunde Zähne und Knochen des Nachwuchses. Bei Fleisch, Fisch und Eiern sollte maximal eine Portion angeboten werden. Zwar versorgen diese Produkte den Körper mit Eisen und Eiweißen, allerdings verfügen Sie auch über einen hohen Fettgehalt. Während eine vegetarische Ernährung bei Kindern in der Regel unbedenklich ist, sollte von einer rein veganen Ernährung abgesehen werden.

Süßigkeiten und Knabbereien – weniger ist mehr!
In Maßen ist natürlich auch der Verzehr von Süßigkeiten und Snacks erlaubt. Eine Kinderhand täglich ist dabei vollkommen ausreichend.

Generell gilt: Kinder sollten viel trinken und reichlich pflanzliche Lebensmittel zu sich nehmen. Tierische Produkte sollten nur in Maßen auf dem Speiseplan stehen und sehr sparsam sollten fettreiche Kost, Süßigkeiten und Snacks angeboten werden.

Trinken nicht vergessen!

Die Basis einer ausgewogenen Ernährung beruht auf einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr. Kinder sollten deshalb nicht nur zu den Mahlzeiten, sondern auch zwischendurch viel trinken. Ein dreiviertel Liter Wasser täglich gilt als Richtwert für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Aber Vorsicht: Bei viel Bewegung und warmen Temperaturen erhöht sich der Bedarf.

Neben der Quantität kommt es auch auf die Qualität der Getränke an. Stark zuckerhaltige Getränke sollten gemieden werden, da sie die Zähne des Nachwuchses schädigen und Übergewicht begünstigen. Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen, welche aus drei Teilen Wasser und einem Teil hundertprozentigem Fruchtsaft bestehen, können ohne Bedenken getrunken werden.

Süßigkeiten, ja oder nein?

Kinder lieben Süßigkeiten und kleine Snacks für zwischendurch. In Maßen ist der Verzehr dieser Produkte auch vollkommen in Ordnung. Von einem jederzeit frei zugänglichen Naschvorrat sollte allerdings abgesehen werden. Eltern sollten den Kleinen von Anfang an vermitteln, dass Süßigkeiten etwas Besonderes sind und diesbezügliche Vereinbarungen treffen. So fällt auch im Alltag der Umgang mit Süßigkeiten leichter.

  • Täglich naschen ist in Ordnung, jedoch sollte die Portion eine volle Kinderhand nicht überschreiten. Eltern können ihren Nachwuchs dabei ruhig selbst entscheiden lassen, welche Süßigkeiten er haben möchte. Eine vorab zusammengestellte Wochenration erleichtert die Auswahl.
  • Süßigkeiten sollten bestenfalls als Nachtisch oder kleine Zwischenmahlzeit genascht werden. Auch hier ist ein Mitspracherecht des Kindes sinnvoll.
  • Zucker begünstigt Karies! Eine halbe Stunde nach dem Naschen – diese Wartezeit ist wichtig, da der Zahnschmelz kurz nach dem Essen weicher und somit besonders angreifbar ist – werden deshalb ohne Meckern die Zähne geputzt.

Vitamine und Mineralstoffe – Worauf ist zu achten?

Für einen funktionierenden Stoffwechsel sind Vitamine und Mineralstoffe unverzichtbar. Mit fast allen lebensnotwendigen Stoffen ist der Körper des Nachwuchses versorgt. Geht es allerdings um die Eisen-, Jod-, Calcium-, Folsäure und Vitamin D-Zufuhr sollten Eltern achtsam sein. Ausreichend Bewegung im Freien, eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie die Verwendung von Jodsalz kann einem Mangel vorbeugen.

Neben der Ernährung spielt auch das Thema Hygiene eine entscheidende Rolle bezüglich einer gesunden Entwicklung des Nachwuchses. Regelmäßiges Zähneputzen und das Händewaschen vor und nach dem Essen sollten deshalb als fester Bestandteil des Alltags gelten. Die Pflegeprodukte von bobini, welche empfindliche Kinderhaut dank milder Rezepturen besonders sanft pflegen und selbst kleine Waschmuffel mit ihren bunten Verpackungen für das Hygieneprogramm begeistern können,  sind ganz in diesem Sinn bestens auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt.

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