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Windeln adé – jetzt ist es Zeit fürs Töpfchen

Den Zeitpunkt, an dem der Nachwuchs keine Windeln mehr benötigt und Mama und Papa wie selbstverständlich darauf aufmerksam macht, sobald die Blase drückt, wünschen sich viele Eltern sehnlichst herbei. Windeln adé und Schluss mit dem ständigen Wickeln! Doch bis es soweit ist und die kleinen Windelträger gelernt haben das Töpfchen zu benutzen, ist es oftmals ein mühsamer Weg. Wir verraten Euch, wann der richtige Moment gekommen ist und wie Eltern und Kinder das Sauberkeitstraining am besten angehen.

Der richtige Zeitpunkt für das Töpfchen-Training

Erst ab einem Alter von ca. zwei Jahren sind Kinder überhaupt in der Lage, ihren Blasenschließmuskel zu kontrollieren. Laut Statistik werden die meisten Kinder dann im Alter von 30 Monaten trocken. Manche sind es bereits mit zwei Jahren, andere tragen auch nach ihrem vierten Geburtstag noch eine Windel – das ist alles ganz normal. Ab wann also der passende Moment gekommen ist, den Nachwuchs an das Töpfchen zu gewöhnen, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Neben dem Fingerspitzengefühl der Eltern ist hier vor allem eine große Portion Gelassenheit gefragt. Nichts kann und sollte erzwungen werden. Anzeichen, die die Bereitschaft des Nachwuchses zum Töpfchen-Training signalisieren, sind:

  • der Nachwuchs bleibt regelmäßig mindestens zwei Stunden trocken
  • das Kind macht seine Eltern darauf aufmerksam, wenn es in die Windel gemacht hat
  • der Nachwuchs zieht sich zurück, wenn er in die Windel macht
  • die Kleinen beginnen, die WC-Gewohnheiten der Eltern zu imitieren und sich vermehrt für die Toilette zu interessieren

Schritt für Schritt trocken werden

Signalisiert der Nachwuchs die Bereitschaft zum Trockenwerden, ist es Zeit, das Töpfchen-Training in Angriff zu nehmen. Doch wie starten?

Töpfchen oder Toilettenaufsatz

Bevor das Sauberkeitstraining startet, sollten Eltern ein Töpfchen oder einen entsprechenden Toilettenaufsatz besorgen, welcher es dem Nachwuchs erlaubt, bequem zu sitzen. Beide Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile: Während es zu Beginn besonders einfach für Kinder ist, sich selbständig auf das Töpfchen zu setzen, wird die Toilette mit Aufsatz gleich als der Ort „des Geschehens“ verknüpft.

Routine schaffen und an das Töpfchen gewöhnen

Bevor die ersten Versuche ohne Windeln gewagt werden können, sollten kleine Windel-Winnis Schritt für Schritt an das Töpfchen gewöhnt werden. Dazu ist es anfangs ausreichend, den Nachwuchs einfach immer mal wieder zu einem günstigen Zeitpunkt angezogen auf das Töpfchen zu setzen. Das Ziel: Es soll sich eine gewisse Gewohnheit entwickeln und die Kinder sollen mit dem Töpfchen vertraut werden.

Zusammenhänge erklären

Eltern sollten ihrem Kind in einem nächsten Schritt erklären, warum es das Töpfchen benutzen sollte und alle bis dahin notwendigen Schritte, wie beispielsweise das Hose herunter ziehen, zeigen. Oftmals ist es auch hilfreich, dies mit entsprechenden Kinderbüchern, Videos oder ähnlichem zu veranschaulichen. Besonders gut lernt der Nachwuchs spielerisch. Eltern können sich diese Tatsache zunutze machen und beispielweise das Sortiment rund um die geliebte Puppe um ein Töpfchen erweitern – denn selbstverständlich muss auch diese lernen, das Töpfchen zu benutzen.

Töpfchen juche, Windeln adé!

Der Moment ist gekommen, den Nachwuchs auch ohne Windel auf das Töpfchen zu setzen. Je voller die Blase, desto besser der Zeitpunkt für einen ersten Versuch – hier gilt es einen günstigen Augenblick abzupassen. Auch hier wichtig: Geduld und Gelassenheit! Denn anfangs ist das Loslassen in einem solchen Moment tatsächlich noch schwieriger als das Zurückhalten.

Loben, loben, loben!

Bis der Nachwuchs versteht, warum und wie er das Töpfchen benutzen soll, kann es eine Weile dauern. Umso wichtiger ist es, jeden noch so kleinen Fortschritt in Sachen Sauberkeitserziehung zu loben! Sind die ersten Tröpfchen im Töpfchen gelandet, ist das ein wirklich großer Schritt. Das Kind zeigt zumindest hin und wieder an, dass es einmal muss? Prima! Auf Malheure sollten Eltern hingegen gelassen reagieren und diese am besten gar nicht großartig kommentieren. Alles braucht seine Zeit und dass das ein oder andere Missgeschick auf dem Weg zum Trockenwerden passiert, ist ganz normal. Die Kinder in dieser Phase unter Druck zu setzen, bringt meist keinen schnelleren Erfolg. Ganz im Gegenteil: Oftmals dauert es dann nur noch länger.

Anreize schaffen!

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem der Nachwuchs die Windel selbst loswerden möchte. Neue Unterhöschen mit kindgerechten Motiven können dann ein zusätzlicher Anreiz für den Nachwuchs sein. Bis es aber ganz ohne Windel funktioniert und solange die Kleinen noch etwas Übung benötigen, helfen so genannte Trainers. In diesen sogenannten Windelhöschen spüren Kinder die Nässe eher als in der Windel und lernen so, auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen, noch bevor es in das Höschen geht.

Endlich windelfrei

Bis der Nachwuchs das Töpfchen sicher benutzt und wirklich windelfrei ist, kann es eine ganze Weile dauern. Auch wenn es tagsüber irgendwann problemlos klappt, stellt die Nacht noch einmal eine ganz andere Herausforderung dar. Jede Menge Geduld ist auch hier absolut unabdingbar. Die Windel sollte in jedem Fall erst dann komplett weggelassen werden, wenn die Kleinen diesen Wunsch auch deutlich signalisieren. Bis dahin heißt es üben, üben, üben.

Und sollte doch noch einmal etwas daneben gehen, dann sorgen die Kinderpflegeprodukte von bobini rasch wieder für das Rundumwohlgefühl.

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