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Beikost einführen: Wenn es Zeit für Babybrei wird

Beim Thema Beikost einführen gibt es, wie so oft bei Entwicklungsschritten von Babys, keine allgemeingültigen Ratschläge oder einen fixen Zeitpunkt für den Beikost-Start. Das Wichtigste ist wohl auf die Signale zu hören, die das eigene Baby aussendet. Wie diese aussehen können und welche Richtwerte für den Start mit dem ersten Brei gelten, wollen wir in diesem Beitrag für dich zusammenfassen.

Beikost einführen: Essen lernen braucht Zeit und Geduld

Zuallererst sei gesagt: Hör auf dein Baby und erzwinge nichts. Jedes Baby ist anders und vollzieht seine ganz eigene, individuelle Entwicklung. Die Umstellung von flüssiger Nahrung hin zu Babybrei sollte behutsam geschehen und keinesfalls von jetzt auf gleich. Der erste Brei ist sowohl für dein Kind als auch für Mama und Papa neu und ungewohnt. Deswegen ist es ganz normal, dass nicht alles gleich auf Anhieb reibungslos klappt. Die drei wichtigsten Grundsätze beim Thema Beikost einführen sind deshalb Gelassenheit, Ruhe und Zeit.

Beikost – was ist das eigentlich?

Unter dem Begriff Beikost wird all das zusammengefasst, was Babys außer Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung bekommen, zum Beispiel Gemüse, Obst, Kartoffeln, Öl, Fleisch und Getreide sowie die daraus hergestellten Breie. Für alle Eltern stellt sich dann die Frage, woher dieser Brei kommen soll bzw. welche Art von Brei man füttern will. Entweder du greifst auf fertige Gläschen aus dem Supermarkt zurück oder aber zu kochst den Brei für deinen kleinen Liebling selbst. Dafür solltest du ausgewähltes Bio-Gemüse nehmen,  dieses schonend dampfgaren und anschließend pürieren. Um nicht täglich hinterm Herd stehen zu müssen, kannst du den Brei in kleinen Portionen einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Wem das zu anstrengend ist, bietet sich eine weitere Alternative: tiefgekühlter Bio-Babybrei ist mittlerweile auch im Handel erhältlich und eine praktische Möglichkeit für Mamas mit wenig Zeit.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den ersten Brei?

Ab Beginn des fünften Lebensmonats, aber spätestens mit dem Ende des sechsten Monats sind viele Babys so weit entwickelt, dass sie lernen können, vom Löffel zu essen. Sobald der siebte Monat ansteht reicht Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung allein auch nicht mehr aus, um dein Baby genügend mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Zu dieser Zeit solltest du beginnen, die Milchmahlzeiten nach und nach durch Breinahrung zu ersetzen.
Dein Baby hilft dir außerdem auch selbst dabei, zu entscheiden, wann es bereit für den ersten Brei ist. Du erkennst, dass dein Kleines bereit für Beikost ist, wenn:
Wenn es mit der Beikost-Einführung nicht sofort klappt, lass dich nicht verunsichern. Einfach am nächsten oder übernächsten Tag noch einmal versuchen und zunächst mit wenigen Löffeln starten. Außerdem ganz wichtig: Kleckern und matschen gehören dazu. Zieh deinem Baby ein Lätzchen an und mach dir keine Sorgen, wenn mal was daneben geht. Wenn du als Elternteil entspannt bist, wird sich das automatisch auf die Stimmung deines Babys übertragen.

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