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Babyschlaf: Der etwas andere Schlafrhythmus neuer Erdenbürger

Für Erwachsene ist es die normalste Sache der Welt, doch Neugeborene müssen es – wie so vieles – erst einmal lernen. Die Rede ist vom Schlafen. Bis die kleinen Lieblinge verstanden haben, wie eine ruhige Nacht funktioniert und sich ein Schlafrhythmus eingependelt hat, kann es einige Monate dauern. Und selbst wenn sie einmal regelmäßige Schlafzeiten gefunden haben, heißt das nicht, dass es auf Dauer so bleibt. Die Schlaf- und Wachphasen deines Babys werden sich im Laufe seiner Baby- und Kleinkindzeit noch öfter ändern.

 

Babyschlaf: Das Schlafbedürfnis in den ersten Monaten

Babys brauchen sehr viel mehr Schlaf als Erwachsene. So ist es nicht erstaunlich, dass ein Neugeborenes jeden Tag durchschnittlich 18 von 24 Stunden verschläft. Aber auch bei Babys gibt es Ausnahmen: Wenig-Schläfer-Babys begnügen sich mit gerade einmal zwölf Stunden Schlaf pro Tag. Auch das andere Extrem, sogenannte Viel-Schläfer, gibt es. Diese Babys verbringen täglich 18 bis 20 Stunden mit Schlafen.
Nur weil die Kleinen viel schlafen, heißt das jedoch nicht, dass sie es automatisch lange am Stück tun. Nicht einmal nachts wird dein Baby am Anfang durchschlafen, weil es viel öfter Hunger hat und etwas zu essen braucht als ein Erwachsener oder auch ein Kleinkind. In den ersten drei Monaten wird es deshalb einen Schlaf-Wach-Rhythmus haben, bei dem es viele Wechsel zwischen Wach- und Schlafphasen hat, aber letztere nachts etwas länger sind.

Der Tag-Nacht-Rhythmus von Babys

Schon im Mutterleib hatte dein Baby einen Rhythmus, jedoch keinen der zwischen Tag und Nacht unterscheiden konnte. Stattdessen hat dein Fötus immer dann Ruhepausen eingelegt, wenn du als werdende Mama aktiv warst. Umgekehrt war das Ungeborene in deinem Bauch aktiv, während du geschlafen hast. Dieser Ablauf ist eine Art Schutzfunktion der Natur, so dass das Baby immer genügend Sauerstoff bekommt.
In den ersten drei Monaten gibt es noch keine Regelmäßigkeit beim Schlafverhalten deines Babys. Erst etwa mit Beginn des vierten Monats entwickelt sich das Schlafzentrum des kleinen Erdenbürgers soweit, dass sich ein erster Rhythmus bemerkbar macht. Um herauszufinden, was es mit Tag und Nacht so auf sich hat, orientieren sie sich an ihrer Umwelt. Ein Baby, das erlebt, dass es tagsüber hell und nie ganz still ist, stellt sich deshalb leichter auf den Tag-Nacht-Rhythmus ein. Es dauert jedoch mindestens bis zum vierten Lebensmonat bis das Baby seinen Schlafschwerpunkt in die Dunkelheit, also in die Abend- und Nachtstunden, verlagert.

Süße Träume für die Kleinsten

Du hast dich schon öfter gefragt, ob dein Baby eigentlich träumt? Sehr viel sogar: Circa 80% der Schlafzeit befinden sich Neugeborene im Traumschlaf, der sogenannten REM-Phase. Erwachsene träumen im Vergleich dazu nur 20% der Zeit, in der sie schlafen. Wann sich dein Baby in der REM-Phase und wann im traumlosen Schlaf befindet, kannst du ganz leicht beobachten: Wenn es träumt, kann man sehen, wie sich die Augen unter den Lidern hin und her bewegen. Der kleine Körper liegt ganz still, aber ab und an zuckt dein Baby und atmet unregelmäßig. Wenn sich das Neugeborene in einer traumlosen oder Non-REM-Schlafphase befindet, atmet es tief und regelmäßig, lediglich unterbrochen von einigen tiefen Seufzern.
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