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Kampf den Allergien: Tipps zur Heuschnupfenzeit

„Endlich Frühling“ rufen die einen, „Hatschi“ können leidgeplagte Heuschnupfen-Näschen da nur antworten. Denn jetzt, wenn Birke, Erle und Co. ihre Pollen in alle Winde verteilen, ist es besonders schlimm. Fast eine Million Kinder in Deutschland leiden unter Heuschnupfen. Auch andere Allergien nehmen immer weiter zu: Schätzungen zufolge reagiert jedes fünfte Kind überempfindlich auf Pollen, bestimmte Lebensmittel, Tierhaare, Hausstaub oder Schimmelpilze.

Was sind eigentlich eine Allergien?

Bei einer Allergie, übersetzt einer „Fremdreaktion“, verhält sich das Immunsystem überempfindlich gegenüber Stoffen von außen, die eigentlich harmlos wären. Schutzfunktionen wie Tränen in den Augen, Nasenschleim und verengte Atemwege sollen vermeintliche Eindringlinge bekämpfen, doch die Überreaktion schadet dem Körper dabei mehr als dass sie nutzt. Sind beide Eltern Allergiker, liegt das Erkrankungsrisiko beim Nachwuchs bei 50 Prozent. Neben der erblichen Veranlagung spielen aber auch zahlreiche Co-Faktoren eine wichtige Rolle. Experten machen zum Beispiel übertriebene Hygiene verantwortlich für steigende Allergikerzahlen in den letzten Jahrzehnten. Ein Immunsystem muss demzufolge durch die Konfrontation mit Keimen abgehärtet werden. Und tatsächlich entwickeln Kinder, die als Babys oft erkältet waren, früh in die Kindergrippe kamen oder auf dem Bauernhof groß geworden sind, in späteren Jahren seltener Allergien als andere.

Vorbeugen – Schon in der Schwangerschaft

Präventionsmaßnahmen können schon früh getroffen werden. So hilft es, wenn Eltern während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht rauchen. Mütter sollten zudem auf Alkohol verzichten. Muttermilch ist eines der besten Mittel gegen Allergien, denn die enthaltenen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente stärken das Immunsystem und senken das Allergierisiko dadurch um bis zu 50 Prozent. Besonders in den ersten sechs Lebensmonaten sollte auf Antibiotika möglichst verzichtet werden, die Durchführung der empfohlenen Impfungen dagegen mindert das Allergierisiko. Negativ wirkt sich neben Schadstoffen in der Luft durch Verkehr, Malerarbeiten, neue Möbel oder Bodenbeläge auch Übergewicht bei der Mutter oder beim Kind selbst aus. Zudem ist es ratsam, durch regelmäßiges Lüften Schimmelbildung vorzubeugen und Staubfänger zu vermeiden. In Teppichen, Gardinen, Betten und Kuscheltieren verkriechen sich Hausstaubmilden besonders gerne.

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

Frühzeitige Identifizierung und eine ursächliche Behandlung einer Allergie ist wichtig. Beschwerden können sich sonst verstärken und zur Entwicklung eines allergischen Asthmas führen. Typische Symptome für Allergien sind: tränende Augen, Niesen, eine laufende Nase, Atemnot, Pfeifgeräusche beim Atmen, anfallartiger Husten, Hautprobleme wie Neurodermitis und Magen- oder Darmprobleme. Bei gehäuft auftretenden Beschwerden sollte ein allergologisch erfahrener Arzt aufgesucht werden, der zum Beispiel Lungenfunktionstests oder Bluttests durchführt. Auch durch das Auftupfen allergie-provozierender Mittel oder das gezielte Weglassen und Einnehmen bestimmter Lebensmittel kann eine Unverträglichkeit festgestellt werden. Ist der Auslöser erkannt, gilt es zunächst, die Konfrontation so gut wie möglich zu meiden. Antiallergische Mittel, die Antihistaminika oder Kortison enthalten, können Symptome lindern und somit zum Beispiel einen regelmäßigen Schlaf sicherstellen. Um die Ursache zu bekämpfen, ist zum Beispiel eine Hyposensibilisierung ratsam, bei der dem Kind in wöchentlich steigender Dosis kleinste Mengen des Allergens verabreicht werden.

Tipps für Heuschnupf-Nasen

Für Heuschnupfler haben wir einige Tipps zusammengetragen, die das Leben etwas leichter machen. Finden Sie zunächst heraus, gegen welche Pollen genau ihr Kind allergisch ist. Während zum Beispiel Haselnuss und Erle schon im Januar fliegen, ist die Linde von Juni bis August gefährlich. Haarewaschen am Abend und Kleidungswechsel außerhalb des Schlafzimmers hält festhängende Pollen vom Bett fern. Rausgehen sollten betroffene Kinder am besten nach dem Regen, dann fliegen weniger Pollen durch die Luft. Pollenschutzgitter an den Fenstern können bis zu 80 Prozent der Allergene abhalten. Bei Hitze und Wind sollten Kinder sich nicht überanstrengen und im Zweifelsfall auch mal auf das Fußballtraining verzichten. Am besten machen Sie zur Pollenzeit Urlaub am Meer oder im Hochgebirge – denn dort ist die Pollenbelastung besonders gering.

Alle bobini-Produkte sind pH-hautneutral und enthalten keine Farbstoffe, Silikone, Parabene, Paraffine oder Duftstoffe mit Allergiepotenzial – perfekt für empfindliche Kinderhaut und zum Vorbeugen von Allergien.

 

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