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10 Tipps für die Kita-Wahl

Die Wahl der optimalen Kita stellt viele Eltern vor eine Herausforderung. Immerhin präsentieren die Einrichtungen ihre unterschiedlichsten Vorzüge: Die einen werben mit musikalischer Früherziehung, die anderen mit dem Fokus auf naturnahe Beschäftigung. Denkt man in einem Moment die richtige Kita für den Nachwuchs gefunden zu haben, liest man im nächsten ein weiteres ansprechendes Angebot. Gerade in Großstädten ist die Auswahl groß, doch das Platzangebot oftmals gering und die Wartelisten lang – was die Entscheidungsnot für Eltern zusätzlich erschwert. Kinder brauchen allerdings weniger Specials als viele denken. Es kommt vor allem darauf an, dass sich die Kleinen in der Einrichtung wohl fühlen und Eltern ihren Nachwuchs in guten Händen wissen. Wir haben 10 Tipps zusammengestellt, welche Mama und Papa die Kita-Wahl erleichtern sollen.

1. Achten Sie auf Lage und Öffnungszeiten

Die Kita kann noch so perfekt sein, fügt er sich nicht in den Alltag der Familie ein, bekommt man mit der Zeit seine Nachteile zu spüren. Idealerweise befindet sich die Einrichtung in Wohnort- oder Arbeitsplatz-Nähe. In Notfällen sind Mama und Papa schnell vor Ort. Außerdem sollten die Öffnungszeiten mit dem Arbeitsalltag der Eltern übereinstimmen. Bei der optimalen Einrichtung empfiehlt es sich zudem auf die Ferienzeiten zu achten.

2. Die optimale Betreuung ist das A und O

Bei Kindern im ersten Lebensjahr sollte ein Betreuungsschlüssel von 1:2 eingehalten werden. Das bedeutet, dass ein Erzieher maximal für zwei Kinder eingeteilt werden sollte. Ab 2 Jahren verändert sich der Personalschlüssel zu 1:3 und ab einem Alter von 3 Jahren zu 1:5. Zudem sollte jedem Kind eine feste Bezugsperson zugeteilt werden. Ein häufiger Personalwechsel ist hierbei zwingend zu vermeiden. Darauf sollten die Eltern schon bei der Auswahl unbedingt achten.

3. Die geeignete Gruppengröße

Hierbei gilt: Je mehr Kinder in einer Gruppe sind, umso größer wird die Gruppendynamik. Gleichzeitig nehmen dabei aber auch Individualität und Selbstbestimmtheit ab. Als optimal gilt eine Gruppengröße von maximal 20 Kindern. Bei Kindern unter 3 Jahren schrumpft die Anzahl der empfohlenen Größe sogar auf 12 Kinder.

4. Ausreichend Platz für jedes Kind

Was für die Betreuung und die Gruppengröße gilt, sollte auch bei den Räumlichkeiten umgesetzt werden. Hier gilt als Faustregel bei der Kita-Wahl: Für jedes Kind sollte mindestens ein Platz von 2,5 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Außerdem muss der Gruppenraum gut zu lüften und schallgedämpft sein. Ausreichend Platz zum Toben und Rennen ist für kleine Entdecker enorm wichtig.

5. Die Ausstattung und das Angebot der Kita

Das führt uns gleich zum nächsten Punkt: Das Mobiliar und die Ausstattung. Zum einen sollte der Kindergarten ausreichend Spiele, Puzzle, Bücher und Co. zur Selbstbeschäftigung bieten. Auch Plätze zum Kuscheln und Entspannen sollten vorhanden sein. Darüber hinaus sollten die Kleinen in der Kita ausreichend Entwicklungs- und Fördermöglichkeiten vorfinden. Hierzu gehören beispielsweise regelmäßige Bastel-Nachmittage, angeleitete Spiele oder auch gemeinsames Singen. Themenbezogene Projektarbeiten zu verschiedenen Jahreszeiten oder Events bereiten Kindern besonders viel Freude. Daneben sollten Erzieher auch auf die individuelle, interessenorientierte Förderung eingehen.

6. Der Außenbereich der Kita

Genauso wichtig wie der Innenbereich ist auch der Außenbereich. Immerhin ist Frischluft für die Kleinen besonders wichtig. Die optimale Kita verfügt über Sandkasten, Schaukel, Rutschen, Klettergerüst, Springseile sowie ausreichend Platz zum Toben, Springen und Fangen spielen.

7. Das geeignete Kita-Konzept 

Hier gilt: das perfekte Konzept gibt es nicht. Pädagogische Angebote gibt es mittlerweile viele. Diese müssen vor allem mit den eigenen Vorstellungen über Lernziele oder Kita-Alltag harmonieren. Dabei sollte bei der Kita-Wahl auch auf die individuelle Persönlichkeit des Kindes geachtet werden. „Gut“ oder „Schlecht“ gibt es hier nicht.

8. Interaktion mit den Eltern

Ein gutes Verhältnis zwischen Eltern und Erziehern ist bei der Kita-Wahl ein wichtiger Punkt. Gibt es beispielsweise regelmäßig einen Austausch über den Entwicklungsstand der Kinder? Oder haben Mama und Papa eventuell sogar die Möglichkeit sich mit einzubringen und Anregungen zu liefern? Auch gemeinsame Veranstaltungen an denen Eltern teilnehmen können, sind wichtig. Anfangs ist außerdem noch nicht klar, wie schnell sich der Nachwuchs in der neuen Umgebung eingewöhnen wird. Eine Eingewöhnungsphase, bei der ein Elternteil zunächst mit in der Gruppe bleibt, ist hier zu empfehlen und erleichtert den Kita-Start.

9. Grundlegendes Kriterium zur Kita-Wahl: Der erste Eindruck ist meist der Richtige

Bei der Kita-Wahl gilt außerdem: Der erste Eindruck täuscht nicht. Eltern sollten Kitas, die in der engeren Auswahl stehen ruhig einmal besichtigen. Das hilft, um sich einen ersten Eindruck über die vorherrschende Atmosphäre zu verschaffen. Herrscht eine ruhige und ausgeglichene Stimmung zwischen Erziehern und Kindern? Wie ist der Alltag organisiert? Finden Eltern eine freundliche Umgebung vor, fühlen sich später meist auch die Kleinen wohl.

10. Ausreichend Hygiene

Die optimale Kita bietet zudem ausreichend Toiletten und einen kleinen Waschraum. Kinder sollten mit dem Thema Hygiene regelmäßig vertraut gemacht werden. Hierzu gehört beispielsweise das Zähneputzen nach dem Mittagessen oder das Händewaschen nach dem Draußen-Spielen. Zahnbürste und Seife sollten deshalb jederzeit bereitstehen. Die bobini Körperpflegeprodukte ohne Paraffine und Silikone sowie allergieauslösende Duft- und künstliche Farbstoffe reinigen die empfindliche Kinderhaut besonders sanft.

Diese Tipps für die Kita-Wahl treffen natürlich größtenteils auch auf die spätere Kindergarten-Wahl zu. Generell empfiehlt es sich, mehrere Einrichtungen anzusehen und gemeinsam abzuwägen, welches Angebot am besten mit den eigenen Erwartungen harmoniert. Eltern sollten hier jedoch kompromissbereit sein und in letzter Instanz immer nach dem Wohl des Kindes entscheiden.

 

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